Drucksinteranlagen

Mit unseren Drucksinteranlagen des Typs COD erreichen Sie reproduzierbar höchste Hartmetallqualitäten. Die Anlagen verbinden zwei Technologien in einer Maschine: das Vakuumsintern und das heißisostatische Nachverdichten des Sinterlings.

Neben den Standarddruckstufen 60 bar und 100 bar sind für extrem kobaltarme Hartmetallsorten auch Drucksinteranlagen mit 200 bar Prozessdruck verfügbar. In einer speziellen Hochtemperaturausführung sind unsere Drucksinteranlagen auch für die Herstellung von Siliziumnitrid-Keramik hervorragend geeignet.

Für Basisanwendungen stehen weitestgehend standardisierte und kostenoptimierte Drucksinteranlagen des Typs SSH zur Verfügung.

COD-Anlagen

Diese Anlagen können unter hohem Gasdruck sintern, wodurch die Sinterteile isostatisch nachverdichtet werden. Ihr auffälligstes Merkmal ist daher die schwere Bauart der Bajonett-Kesselverschlüsse.

COD-Drucksinteranlagen sind Kaltwandöfen der Druckstufen 60, 100 und 200 bar, mit Isolationszylindern aus Graphitfilz und graphitischer Widerstandheizung. Sie bauen in den meisten Fällen horizontal, was sich am einfachsten chargieren und warten lässt und die geringsten Ansprüche an die Aufstellorte mit sich bringt. COD-Anlagen haben üblicherweise eine Einrichtung zum Entwachsen der Pulver-Pressteile, im Wesentlichen bestehend aus einer Graphitmuffe zum Schutz der Ofeneinbauten vor Dämpfen und einer Kondensationseinrichtung, in der die Presshilfsmittel gesammelt und von dort zum Prozessende flüssig abgelassen werden können.

Abhängig von der Größe der Öfen (Labor-Größe bis zur Massenproduktion), haben die Anlagen 2-6 Temperatur-Regelzonen, was bis zu den größten Anlagen hin hervorragende Temperaturgleichförmigkeiten garantiert. Effektive Schnellkühlsysteme führen zu kürzesten Produktionszeiten. Die Betriebskosten der Anlagen sind besonders gering, da Konstruktion und Material der thermischen Isolation effektiv und langlebig sind und der Gasverbrauch durch geringe Toträume gering ist. Durch die Erfahrung aus weit über 200 Drucksin-teranlagen haben COD-Drucksinteranlagen eine besonders ausgereifte und sichere Steuerungstech-nik. Die Anlagen werden zudem vor der Lieferung vollständig – einschließlich Heißprüfung – getestet, die Sicherheitsfunktionen vom TÜV abgenommen.

Unsere Anlagen

  • COD-Anlagen für Hartmetall

    Alle Anlagen sind in den Druckstufen 60, 100 und 200 bar lieferbar. Für die individuellen Ausstat-tungen der Anlagen steht ein umfangreiches Angebot an Optionen zur Verfügung.

    COD 433 R

    Nutzraum: ca. 300 x 300 x 600 mm.

    Die Anlage ist als Technikumsanlage konzipiert und auf einem kompakten Grundrahmen montiert. Die Zeit von Anlieferung bis Übergabe beim Kunden ist damit besonders kurz, Umzüge besonders einfach.

    COD 533 R

    Nutzraum: ca. 300 x 300 x 1000 mm

    Zum Sintern kleiner Produktionschargen konzipiert. Die Anlage ist wie die größeren Anlagen frei gelayoutet und wird zur Lieferung in ihre Hauptkomponenten zerlegt.

    COD 633 R

    Nutzraum: ca. 500 x 500 mm

    Die kürzeste Anlage im Produktionsquerschnitt von ca. 500 x 500 mm, den alle nachfolgenden Ofenanlagen haben. Er hat zwei Temperatur-Regelzonen und wird in Nutzlängen von 1000 oder 1200 mm angeboten.

    COD 733 R

    Nutzlänge: 1500 oder 1700 mm

    Er besitzt drei Heizzonen.

    COD 733 RL

    Nutzlänge: 1800 bis 3000 mm

    Ausgelegt für die Massenproduktion von Hartmetallteilen.

    Anlagen mit einer Nutzlänge von 1800, 2000, 2200 oder 2400 mm werden mit vier, Anlagen mit einer Nutzlänge von 2500, 2700 oder 3000 mm mit sechs Temperatur-Regelzonen ausgestattet. Für die ganz langen Anlagen mit sechs Regelzonen wird optional die Zurüstung einer zweiten Kondensationsstrecke angeboten.

  • COD-Anlagen für Keramiken

    Eine Variante der bis 1600°C ausgelegten Drucksinteranlagen für Hartmetall zum Drucksintern von Keramiken. Diese Anlagen liefert PVA sowohl im marktüblichen vertikalen Format als auch als horizontale Anlagen. Die Auslegungstemperatur beträgt je nach Anforderung 1900°C bis 2200°C.

  • SSH-Anlagen

    Im Gegensatz zu den im Projektgeschäft verkauften COD-Drucksinteranlagen ist der SSH eine Standard-Drucksinteranlage der PVA. Größe und Funktionen sind von PVA vordefiniert, die Möglichkeiten der individuellen Ausstattung sind begrenzt. Durch die Verwendung der gleichen Komponenten, Materialien, Lieferanten und desselben Montageteams gibt es in Sachen Qualität der SSH-Anlage keine Abstriche gegenüber der COD-Baureihe. Durch den Produkt-Charakter der SSH-Anlage entfällt die individuelle Konstruktion und der Prüfumfang wird minimiert, was sich in einem günstigen Preis widerspiegelt. Die SSH-Anlage wird derzeit mit 1500 mm Nutzlänge und 60 bar Betriebsdruck angeboten, sie verfügt über eine Vakuumentwachsung, eine H2-Entwachsung lässt sich optional nachbestellen.

PVA Vakuum- und Drucksinteranlagen haben in der Regel eine Entbinderungseinrichtung, mit der die Presshilfsmittel sauber und gleichförmig den Hartmetallteilen entzogen werden, bevor die Teile den höheren Sintertemperaturen ausgesetzt werden. Die Entbinderungstechnologie wird den verwendeten Presshilfsmitteln angepasst; die Prozesse werden im Unter-oder Überdruck, mit inerten Gasen oder in Wasserstoffatmosphäre gefahren. In einigen Fällen werden die Teile in der Vorsinterphase mit reaktiven Gasen behandelt, etwa um den Kohlenstoffanteil in den Teilen oder in deren Randschicht zu erhöhen.

Durch besonders effektiv wirkende Kühlsysteme benötigen unsere Anlagen nur sehr kurze Prozesszeiten. Ein großer Pluspunkt für unsere Kunden, die dadurch ihre Ofenprozesse exakt in die Produktionsschichten einpassen können.

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