Vakuumlötanlagen

sind elektrisch beheizte Batch-Anlagen für Hart- und Hochtemperaturlötprozesse. Die Auslegungstemperatur beträgt typischerweise 1300 °C in Einzelfällen auch bis zu 1700 °C. Für Anwendungen des Vakuumlötens bietet PVA zwei verschiedene Produktreihen an, die sich im Wesentlichen im Design des Heizeinsatzes sowie des Vakuumpumpstandes unterscheiden. PVA Lötanlagen für industrielle Produktionsprozesse verfügen generell über aktive Gaskühleinheiten zur schnellen Abkühlung der Lötcharge bis zur Raumtemperatur und zeichnen sich damit durch höchste Prozesseffizienz aus.

Unsere Anlagen

  • COV-Anlagen

    Dieser Anlagentyp wird zumeist für robuste Großserienlötanwendungen mit Stahl- oder Kupferwerkstoffen eingesetzt. Charakteristisch für diese Produktreihe ist ein robuster Heizeinsatz welcher aus graphitischen Heizleitern und eine Graphit-Weichfilzisolation besteht. Der Heizeinsatz zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer selbst bei schroffen Prozessbedingungen aus. Für höhere Anforderungen an die Lötprozessatmosphäre, wie sie z.B. bei Löten von Superlegierungen gefordert sind, werden spezielle nachgereinigte Graphitwerkstoffe für den Heizeinsatz verwendet. Grundsätzlich wer-den COV-Lötanlagen als Fein- oder Hochvakuumanlagen angeboten.

    In der Hochvakuumausführung wird dieser Ofentyp üblicherweise mit einem Öldiffusionspumpstand ausgestattet. Für Lötprozesse, bei denen große Mengen Lotpasten verarbeitet werden, bietet PVA ein patentiertes aktives Entbinderungssystem an, welches selbst große Bindermengen rückstandsfrei und effizient aus dem Ofen entfernt. Die Hauptvorteile dieses Entbinderungssystems sind kurze Entbinderungszeiten, bei gleichzeitiger Vermeidung großflächiger Ofenkontaminationen durch kondensierende Binderbestandteile. Im Ergebnis bietet das Entbinderungssystem dem Kunden eine höhere Anlagenverfügbarkeit durch gegenüber herkömmlichen Maschinen deutlich reduzierten Reinigungs- und Wartungsaufwand für den Ofen.

  • MOV-Anlagen

    Sind Hochvakuumlötanlagen mit metallischem Heizeinsatz. Dieser Anlagentyp zeichnet sich durch eine besonders hochwertige kohlenwasserstofffreie Lötprozessatmosphäre aus und wird daher vornehmlich in Spezialanwendungen eingesetzt, in denen äußerst reaktionsempfindliche Werkstoffe, wie z.B. Titan, Niob oder Tantal zum Einsatz gelangen. MOV Lötanlagen sind in der Regel als Hochvakuumanlage ausgeführt und besitzen typischerweise einen Turbomolekularpumpstand oder einen Cryogenpumstand. Charakteristisch für Lötanalgen der MOV-Produktreihe ist der aus Refraktärmetal-len konzipierte vollmetallische Heizeinsatz. Je nach Auslegungstemperatur der Anlage werden Molybdänlegierungen oder Wolframlegierungen, in Sonderfällen auch Tantal als Werkstoffe für den Heizeinsatz verwendet.

    MOV Lötanlagen erreichen ein Endvakuum bis zu 10-8 mbar und genügen damit höchsten Anforderungen an die Lötatmosphärenqualität, wie sie z.B. bei der Herstellung von Vakuumschaltkammern erforderlich ist. Für MOV-Anlagen werden verschiedene Schnellkühkonzepte angeboten, die den jeweiligen Anforderungen an die Lötprozessqualität angepasst sind. So wird für MOV-Anlagen in UHV-Ausführung eine spezielle, außenliegende Schnellkühlung vorgesehen, die sich in der Lötprozessphase vollständig über Hochvakuumventile von der Prozesskammer abtrennen lässt. Solche Schnellkühlkonzepte finden insbesondere beim Löten von Vakuumschaltkammern Anwendung, da hier besonders hohe Anforderungen an das Endvakuum vorliegen.

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